Was ist Impotenz?

Impotenz, oder im Fachbegriff Erektile Dysfunktion (ED), ist eine beeinträchtigte Funktion, eine Erektion zu erlangen oder zu erhalten. Die Erektile Dysfunktion kann temporär (vorübergehend) oder permanent sein.

Symptome

Eine unzureichende oder nicht vorhandene Versteifung des Penis deutet auf eine Erektile Dysfunktion hin. Der Geschlechtsakt kann nicht oder nur unzufriedenstellend vollzogen werden.

Ursachen

In einer Studie von Maiorino (2105) werden Rauchen, Bewegungsmangel, Diäten, Übergewicht, Metabolisches Syndrom und Alkohlkonsum als Risikofaktoren für Erektile Dysfunktion genannt, die weltweit ansteigt.

Alle diese Faktoren den Stoffwechsel betreffend wirken sich auf die sogenannte endotheliale Funktion (Endothel: Zellen im Blutgefäß) aus. Folge ist eine Abnahme des Blutzuflusses in die Genitalorgane und so kommt es zur Impotenz.

Lebensstil und Ernährung werden als zentrale und beeinflussende Faktoren für die Gefäße, Testosteron-Level und somit Erektions-Fähigkeit genannt.

Laut der klinischen Studie sind die Änderungen der Lebensgewohnheiten, speziell bei Übergewicht und bei Metabolischem Syndrom, bereits eine effektive Möglichkeit zur Verbesserung der Erektionsstörung.

Die Erektile Dysfunktion kann ein Hinweis auf andere ernste Erkrankungen wie koronare Herzerkrankungen, Diabetes, Depression, Bluthochdruck sein wie eine Studie (Shabsigh: 2010) festhält. Oder es liegen Missbildungen der Blutgefäße im Penis vor.

Potenzstörungen können umgekehrt eine mögliche Nebenwirkung von Medikamenten (Diuretika, Beta-Blocker) in der Behandlung bestehender Krankheiten wie erhöhter Cholesterinspiegel im Blut (Hypercholesterinämie) oder Bluthochdruck sein.

Ein Testosteronmangel kann ein weiterer Auslöser für eine Erektionsstörung sein.

Sind Versagensängste oder seelische Probleme vorhanden, schlägt sich das gegebenenfalls auf das Potenzvermögen nieder.

Probleme

Viele Betroffene sind unsicher, ob sie nur vorübergehend oder permanent mit einer Potenzstörung konfrontiert sind. Männer mit sporadisch auftretender Erektiler Dysfunktion suchen weit weniger häufig professionelle ärztliche Hilfe auf, leiden jedoch unter der verminderten Lebensqualität.

Die Erektile Dysfunktion ist mit emotionalen Reaktionen wie Scham, Verdrängung, depressiven Verstimmungen behaftet, was oft dazu führt, sie zu ignorieren oder die Symptome nicht abklären zu lassen. Viele warten darauf, dass sich das Problem mit der Zeit von selbst löst.

Verbreitete Annahme ist, dass die Erektile Dysfunktion Teil des natürlichen Alterungsprozesses ist. Zwar steigt die Wahrscheinlichkeit, mit zunehmendem Alter eine schwächere Erektionsfähigkeit zu haben, aber dennoch ist sie behandelbar und oftmals ein Zeichen für eine andere zugrundeliegende Erkrankung.

Diagnose-Methoden

Zur medizinischen Feststellung, ob eine Erektile Dysfunktion vorliegt, werden Prostata, Blutdruck, Puls und Herz untersucht sowie Blut und Urin-Tests vorgenommen, um ernste Erkrankungen auszuschließen.

Es gibt neben dem Ultraschall (Sonographie) im erschlafften Zustand des Penis den sogenannten Schwellkörper-Injektionstest (SKIT). Hierbei wird ein Medikament, das die Erektion fördert in den Schwellkörper des Penis injiziert und anschließend über Ultraschall ausgewertet. Damit lässt sich feststellen, ob die Störung gefäßbedingt ist.

Die Kavernosonographie kann Störungen im Bereich der Venen erfassen. Über ein Medikament wird eine Erektion erzeugt, der Blutabfluss in den Venen über Röntgen beobachtet.

Die Tumeszenz-Messung (NTP) mißt mit einem Phallographen die unterschiedlichen Stadien der Erektion, meist in einem Schlaflabor, um herauszufinden, wie die erektilen Reaktionen während des Schlafens verlaufen. Vorteil dieser Methode ist, dass sich dadurch herausfinden lässt, ob die Potenzstörung vielleicht psychisch bedingt ist.

Ist die Erektile Dysfunktion neurologisch bedingt (Störungen des Nervensystems und der Nervenbahnen am Schwellkörper), dann ist ein Besuch beim Neurologen ratsam. Mittels Elektroneurographie (ENG) und Elektromyographie (EMG) wird eine mögliche Ursache festgestellt.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine erfolgreiche Behandlung kann nach einer ausführlichen Anamnese durch den Urologen erfolgen. Die genaue Ursache zu kennen ist unbedingt notwendig, um die Erektionsstörung adäquat zu behandeln.

Sind medikamentöse Nebenwirkungen in der Behandlung bestehender Krankheiten Grund für die Erektionsstörung, so kann die Medikamentengabe angepasst werden.

Besteht das Potenzproblem aufgrund der oben genannten Faktoren (Lebensstil und Ernährung), lässt sich mit einer Umstellung Erfolg erzielen.

Eine sehr verbreitete Behandlung ist die mit medizinischen Präparaten (Wirkstoffe: Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil), die vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden müssen. Verordnung und genaue Einnahmeaufklärung erfolgt durch den Urologen.

Eine Alternative zu Tabletten bilden Schwellkörper-Injektionen. Sie sind schmerzfrei und werden vom Betroffenen selbst kurz vor dem Geschlechtsverkehr in den Penis-Schwellkörper gespritzt.

Bei der mechanischen Behandlungsmethode wird eine Vakuumpumpe auf dem Penis angebracht. Nach dem Anschwellen des Penis verhindert ein Gummiring an der Peniswurzel den Blutabfluss.

Die hormonelle Behandlung ist bei einem Testosteronmangel angezeigt.

Eine aufwändige Methode, die in letzter Instanz angewendet wird und nach erfolgloser medikamentöser Therapie, ist das Schwellkörper-Implantat (Penisprothese). Das Implantat wird chirurgisch eingesetzt. Es gibt eines, das hydraulisch funktioniert und in den Hodensack eingesetzt und von dort bedient wird oder ein Silikon-Implantat, das die natürlichen Schwellkörper im Penis ersetzt. Da die operativen Varianten Risiken beherbergen, ist eine detaillierte Abklärung durch den Urologen unerlässlich.

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